Belegarztklinik Kreisspital Surses - CH-7460 Savognin Tel. 0041 (0)81 6691400 - info@spital-savognin.ch
 Belegarztklinik Kreisspital Surses - CH-7460 SavogninTel. 0041 (0)81 6691400 - info@spital-savognin.ch        

Mutterpass

Hintergrund

 

Der Mutterpass ist ein mehrseitiges, mit Schutzumschlag versehenes Dokument, das aussieht wie ein kleines Heft. Hierin trägt der Arzt alle Daten ein, die er in Zusammenhang mit der Schwangerschaft erhebt. Der Mutterpass wird vom Arzt ausgestellt und der werdenden Mutter ausgehändigt. Sie sollte ihn zu allen Untersuchungen - ob bei ihrem Frauenarzt, der Hebamme oder im Krankenhaus - mitbringen. Auch nach der Geburt sollten Sie den Pass aufbewahren. Die eingetragenen Daten und Befunde sind einerseits für eine erneute Schwangerschaft nützlich.

 

Nachfolgend finden sie den Mutterpass und die Bedeutung der Eintragungen Seite für Seite erklärt. Insbesondere die Abkürzungen bereiten medizinisch Unbewanderten oftmals Kopfzerbrechen. Sie sollen hier allgemeinverständlich erläutert werden.

Blutgruppe, Rhesusfaktor, Rötelntiter

 

Auf dieser Seite finden sich Daten zur Untersuchung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors zwecks Bestimmung einer möglichen Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Mutter und Embryo.

  • Blutgruppenzugehörigkeit
  • Antikörper-Suchtest 
  • Röteln-Antikörpertest

 

 

Blutgruppenzugehörigkeit

 

In diesem Abschnitt werden die Blutgruppe der Mutter und ihr Rhesusfaktor eingetragen. Dies dient einerseits im Notfall (Operation, Bluttransfusion) der schnellen Auskunft des Arztes. Zum anderen gibt der Rhesusfaktor in Kombination mit dem Rhesusfaktor des Vaters Auskunft darüber, ob eine Unverträglichkeit zwischen Mutter und Kind vorliegen könnte, die potentiell den Embryo gefährdet.

 

Antikörper-Suchtest

 

So besteht bei einem positiven Rhesusfaktor eines der Elternteile die Möglichkeit, dass das Kind ebenfalls rhesus-positiv (Rh+) ist, diese Eigenschaft also geerbt hat. Ist nun die Mutter rhesus-negativ, könnte sie gegen das rhesus-positive Blut des Kindes Antikörper entwickeln, die das Ungeborene angreifen würden. Liegt eine solche Konstellation vor, verabreicht man der Mutter prophylaktisch Anti-D-Globuline, welche die Bildung von Antikörpern verhindern. Gefährdet wäre das Kind insbesondere während der Geburt, da dann das Blut von Mutter und Kind direkt miteinander in Kontakt treten kann.

 

Röteln-Antikörpertest

 

Eine Testung auf Röteln-Antikörper ist nur dann erforderlich, wenn keine zweimalige Röteln-Impfung dokumentiert ist. Gleiches gilt, wenn in einer Vorschwangerschaft Immunität bescheinigt wurde.

 

Liegt kein Nachweis über eine zweimalige Röteln-Impfung vor, wird das Blut der Mutter auf Antikörper gegen Rötelnviren untersucht, um festzustellen, ob die Schwangere durch eine Impfung oder durch die Erkrankung einen ausreichenden Immunschutz aufgebaut hat. Ist dies der Fall, braucht man sich keine Gedanken mehr darüber zu machen. Es kann keine erneute Infektion auftreten.

Erkrankt eine werdende Mutter, führt das zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Missbildungen beim Ungeborenen.

Für eine Immunität gilt eine Menge von Antikörpern im Blut von 1:32 oder mehr (so genannter Titerwert) als ausreichend.

Infektionskrankheiten

 

Es gibt eine Reihe von Krankheitserregern, die das Kind im Mutterleib oder nach der Geburt gefährden können. Um eine Ansteckung vermeiden bzw. rechtzeitige Maßnahmen zum Schutz des Kindes einleiten zu können ist es wichtig, zu wissen, ob die Mutter eine dieser Erkrankungen auf das Kind übertragen könnte.

  • Nachweis von Chlamydia trachomatis-Antigen
  • Antikörper-Suchtest-Kontrolle
  • Röteln-HAH-Test-Kontrolle
  • LSR-Test (Lues-Such-Reaktion)
  • Nachweis von HBs-Antigen
  • weitere optionaleTests (HIV und Toxoplasmose)

Nachweis von Chlamydia trachomatis-Antigen

 

Eine Chlamydien-Infektion der Mutter wird anhand eines vaginalen Abstriches ausgeschlossen. Die Erreger (Bakterien) verursachen Entzündungen der Lunge, der Augen oder der Harnorgane und können bei vorliegender Infektion der Scheide bei der Geburt auf das Kind übertragen werden.

 

Antikörper-Suchtest-Kontrolle

 

Bei einer rhesusnegativen Schwangeren wird in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche ein zweiter Test auf Antikörper durchgeführt, auch wenn beim ersten Mal keine Antikörper gefunden wurden.

 

Röteln-HAH-Test-Kontrolle

 

Wurde im ersten Test festgestellt, dass die werdende Mutter über keinen ausreichenden Immunschutz gegen Röteln verfügt, wird eine zweite Blutuntersuchung vorgenommen. Ziel der Maßnahme ist festzustellen, ob der Gehalt an Antikörpern gegen Röteln (Titerwert) sich verändert hat, ob ausreichend Antikörper im Blut vorhanden sind und die Schwangere gegen Röteln immun ist.

 

LSR-Test (Lues-Such-Reaktion)

 

LSR steht für Lues-Such-Reaktion. Lues wird auch als Syphilis bezeichnet. Der Erreger der Geschlechtskrankheit stellt eine Gefahr für das Kind dar und kann es schädigen. Daher wird die Mutter auf Erreger untersucht. Bei einem positiven Testergebnis wird überprüft, ob die Infektion durchgemacht wurde, aber ausgeheilt ist oder ob eine akute Erkrankung besteht.

 

Nachweis von HBs-Antigen

 

HB kürzt die infektiöse Leberentzündung (Hepatitis B) ab. Der Bluttest wird spätestens in der 36. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Durch die Bestimmung des HBs-Antigens im letzten Schwangerschaftsdrittel können diejenigen Schwangeren identifiziert werden, die das Virus potentiell auf ihr Kind übertragen könnten. Wird das HBs-Antigen nachgewiesen, werden weitere Untersuchungen durchgeführt, um das Ansteckungsrisiko abzuschätzen.

Infektionsgefahr besteht bei folgenden Befunden: HBs Antigen oder HBc Antikörper positiv und HBs Antikörper negativ. Eine Erkrankung wäre für das Neugeborene lebensbedrohlich. Um eine Infektion zu verhindern, wird das Kind unmittelbar nach der Geburt geimpft.

 

Weiterhin können folgende Untersuchungen in Absprache vorgenommen werden:

HIV

 

HIV (Humanes Immundefizienz-Virus) ist die Bezeichnung für den Erreger, das die Krankheit AIDS (Abkürzung für acquired immunodeficiency syndrome) verursacht. Das Virus kann bei der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen werden. Daher ist ein Test sinnvoll, um festzustellen, ob ein Risiko besteht. Durch Schutzmaßnahmen kann die Infektion vermieden werden.

 

Toxoplasmose

 

Diese an sich harmlose Infektion wird durch nicht ausreichend erhitztes Fleisch oder Katzenkot übertragen. Hat man die Krankheit bereits gehabt, finden sich entsprechende Antikörper im Blut. Eine Erstinfektion in der Schwangerschaft sollte unbedingt vermieden werden, da sie zu schweren Schäden an Augen und Gehirn des Kindes führen kann. Der Test wird nur bei begründetem Verdacht von der Krankenkasse übernommen, ansonsten muss er selbst gezahlt werden.

 

B-Streptokokken-Infektion

 

Während der Schwangerschaft sind Infektionen der Mutter mit Streptokokken der Gruppe B bedeutsam, da sich das Kind bei der Geburt unter Umständen folgenschwer damit infizieren kann. Unter medizinischen Gesichtspunkten kann es sinnvoll sein zu wissen, ob eine Schwangere in den letzten Schwangerschaftswochen mit B-Streptokokken infiziert ist oder nicht. Es wird zu einem Screening aller Schwangeren in der 36. Schwangerschaftswoche geraten.

 

Vorangegangene Schwangerschaften

 

Auf dieser Seite werden Informationen zu vorangegangenen Schwangerschaften vermerkt. z. B. über den Ausgang der Schwangerschaften, also ob

Es werden außerdem eingetragen:

  • Schwangerschaftsdauer
  • Geburtverlauf
  • Komplikationen
  • Gewicht und Geschlecht des Kindes

Diese Daten lassen Rückschlüsse auf mögliche Risiken für weitere Schwangerschaften zu. Ergibt sich ein Hinweis auf eine Risikoschwangerschaft, wird auf die Überwachung der Schwangeren besonderes Augenmerk gerichtet.

 

Allgemeine Krankengeschichte, Beratung der Schwangeren

 

Bei der ersten Vorsorgeuntersuchung erhebt der Frauenarzt die allgemeine Krankheitsgeschichte der Schwangeren (Anamnese). Dies gibt Aufschluss über mögliche Risiken.

Die Schwangere wird über Risiken und Verhaltensempfehlungen während der Schwangerschaft aufgeklärt. Im Mutterpass wird vermerkt, dass diese Beratung erfolgt ist.

 

Schwangerschaftsverlauf, Beratung

 

Besondere Befunde im Schwangerschaftsverlauf

 

Hier werden Komplikationen und Besonderheiten, die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft stehen vermerkt:

Außerdem:

  • aktuelle Allgemeinerkrankungen der Schwangeren
  • besondere gegenwärtige Belastungen
  • Einnahme von Medikamenten und Zigaretten- und Drogenkonsum

Diese Daten werden gemeinsam mit der allgemeinen Anamnese für die Einstufung einer Risikoschwangerschaft herangezogen.

 

Terminbestimmung

 

Der voraussichtliche Geburtstermin wird ausgehend von der Zykluslänge und dem ersten Tag der letzten Periode, falls bekannt auch mit Hilfe des Datums der Empfängnis (Eisprung), errechnet und notiert. Der Termin kann bei einem der folgenden Termine korrigiert werden, falls der Entwicklungsfortschritt des Kindes nicht den für dieses Stadium üblichen Werten entspricht.

 

Gravidogramm

 

Hier werden alle Untersuchungen, die im Verlauf der Schwangerschaft gemacht werden übersichtlich eingetragen. Eintragung des Untersuchungsdatums. Falls es nötig wird - die korrigierte Schwangerschaftswoche (SSW) eingetragen. Der Eintrag 15 + 3 würde dabei bedeuten, die Schwangerschaft befindet am dritten Tag der 16. Woche.

In den weiteren Spalten dokumentiert der Arzt die Entwicklung der Schwangerschaft bzw. des Kindes und das Befinden der Schwangeren:

  • Fundusstand
  • Kindslage
  • Herztöne
  • Kindsbewegungen
  • Ödeme/Krampfadern (Varizen/Varikosis)
  • Gewicht
  • RR (Blutdruckmessung)
  • Hb (Hämoglobin)
  • Sediment / ggf. bakteriologischer Befund
  • Vaginale Untersuchung
  • Besonderheiten/Therapie/Maßnahmen

Fundusstand

Der Fundusstand (auch Symphysen-Fundus-Abstand) gibt den Höhenstand der Gebärmutter an. Er wird vom Schambein (Symphyse) bis zum obersten Punkt der Gebärmutter (Fundus uteri) gemessen. Die Messung dient dazu, die Größe und auch das Wachstum der Gebärmutter abzuschätzen, um zu beurteilen, wie sich die Größe der Gebärmutter und auch die des Babys entwickelt. Der Arzt oder die Hebamme stellen die Höhe der Gebärmutter durch Tastuntersuchung fest. Dann wird bestimmt, in welchem Abstand (cm) sich die Gebärmutter zum Schambeinknochen (Symphyse=S), Nabel (N), oder Rippenbogen (Rb) befindet.

In der 24. SSW hat die Höhe der Gebärmutter meist den Nabel erreicht - entsprechend wird N/0 in die Unterlagen eingetragen. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft könnten die Angaben dann beispielsweise N+2 und noch später Rb-2 lauten.

Kindslage

Die Lage des Kindes ist besonders um den Geburtstermin herum von Bedeutung, da sie entscheidend für die Geburt ist. Es wird notiert, ob es mit dem Schädel nach unten in der Gebärmutter liegt, sich in Quer- oder Seitenlage befindet oder mit dem Becken oder Steiß nach unten zeigt. Die Ergebnisse werden abgekürzt: Schädel-Lage = SL; Becken-Endlage oder Steißlage = BEL; Querlage = QL. Die Kindslage ist frühestens ab der 26. Schwangerschaftswoche von Bedeutung, da sich das Kind vorher noch häufig dreht.

Herztöne

In diese Spalte wird die Pulsfrequenz (also die Häufigkeit der Herzschläge pro Minute) des Babys eingetragen. Erhoben werden die Daten per Stethoskop oder über das Ultraschallgerät, wenn der Herzschlag hier sichtbar ist. Das Baby hat mit 120 bis 160 Schlägen pro Minute einen sehr viel schnelleren Puls als Erwachsene.

Kindsbewegungen

Dokumentiert werden die Angaben der werdenden Mutter zu den Bewegungen ihres Kindes. (KB) Die meisten Frauen spüren in der 18. bis 20. Woche zum ersten Mal ihr Kind. Der Arzt oder die Hebamme können aus der Aktivität des Ungeborenen u.a. auf dessen Entwicklung sowie auf den voraussichtlichen Geburtstermin rückschließen.

Ödeme/Krampfadern (Varizen/Varikosis)

Wasseransammlungen im Gewebe oder Krampfadern geben Hinweise auf das mütterliche Befinden und werden dokumentiert.

Gewicht

Die Entwicklung des Körpergewichts der Mutter ist ein Parameter, dem in der Schwangerschaft Beachtung geschenkt wird. Ist die Mutter untergewichtig, könnte die optimale Versorgung des Kindes mit Nährstoffen nicht gewährleistet sein. Eine zu schnelle Gewichtszunahme bzw. Übergewicht sind Risikofaktoren für eine schwangerschaftsspezifische Erkrankung (Präeklampsie, Gestose, Schwangerschaftsdiabetes).

Blutdruckmessung

RR ist die Bezeichnung für die Blutdruckmessung mittels Riva-Rocci-Apparat, also dem klassischen Quecksilbermanometer mit aufblasbarer Armmanschette In der Schwangerschaft ist ein etwas erhöhter Blutdruck gegenüber den Messergebnissen außerhalb einer Schwangerschaft völlig normal. Im zweiten Schwangerschaftsdrittel fällt der Blutdruck normalerweise leicht ab. Da ein Ansteigen des Blutdruckes auf eine beginnende Erkrankung der Schwangeren (Gestose) hinweisen kann, wird er regelmäßig kontrolliert. Ein Wert um 100/70 und unterhalb zeigt einen niedrigen Blutdruck, ab 140/90 würde man von einem Bluthochdruck sprechen. Beachtung findet aber auch die Tendenz des Blutdrucks, also steigt er eher oder sinkt er.

Hb (Hämoglobin)

Mit dem Hb-Wert wird der Blutfarbstoffgehalt angegeben, was Rückschlüsse auf den Eisengehalt zulässt. Dies ist für den Sauerstofftransport im Blut von großer Bedeutung. Der Hb-Wert sinkt im Verlauf der Schwangerschaft. Liegt der Wert unter 120 wird die Einnahme von Eisenpräparaten empfohlen, um die Sauerstoffversorgung des Kindes zu gewährleisten.

Sediment / ggf. bakteriologischer Befund

In der Schwangerschaft wird regelmäßig der Urin untersucht. Die Ergebnisse werden in dieser Spalte eingetragen. Dabei können Eiweiße, Nitrit oder Blut im Urin Anzeichen einer Erkrankung (Blasenentzündung, Nierenprobleme) sein. Bakterien deuten ebenfalls auf eine Infektion (Blasenentzündung) hin. Findet sich Zucker im Harn, weist dies auf einen Schwangerschaftsdiabetes hin. Eine Erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen ist ein Hinweis auf eine vorliegende Entzündung.

Vaginale Untersuchung

Hier werden die vaginalen Tastbefunde des Arztes eingetragen, z. B. der Zustand des Muttermundes (also die Öffnung der Gebärmutter) sowie des Gebärmutterhalses (Fachbegriff: Cervix). Dokumentiert werden dabei Länge, Festigkeit und Stand der Cervix. Bei der vaginalen Untersuchung kann auch etwas Sekret aus der Scheide entnommen werden, das anschließend unter dem Mikroskop beurteilt wird. Säuregehalt (pH-Wert) und Bakterien geben Hinweis auf eine eventuell drohende Frühgeburt.

Besonderheiten/Therapie/Maßnahmen

Weitere Untersuchungen, die der Arzt bei Indikation veranlasst, können hier vermerkt werden. Dazu gehören Verfahren zur Feststellung eines Chromosomenschadens beim Ungeborenen wie beispielsweise eine Chorionzottenbiopsie (ab 10.-12. Woche), Amniozentese (Fruchtwasserdiagnostik, ab 14.-18. Woche), Bestimmung des Alpha-Feto-Protein-Spiegels (überdurchschnittl. Wert: Hinweis auf Spina bifida; sehr niedriger Wert: evtl. Down-Syndrom), besser noch  ist das Ersttrimesterscreening mit NT messung und Laborbestimmung der PAP-A und freien Beta-HCGs.

Lassen Sie sich über die Aussagefähigkeit und das Risiko eines Testes für das Kind zuvor von Ihrem Frauenarzt aufklären. Er kann sie bei einem Test beraten und begleiten. Eine Entscheidung müssen am Ende Sie selbst treffen. Es ist unbedingt notwendig, vor einem Test zu überlegen, welchen Einfluss das eine oder andere Ergebnis auf Ihre Entscheidung gegenüber dem Fortführen der Schwangerschaft hätte. Bedenken Sie auch, dass Sie bei manchen Tests in die Situation kommen können, rein auf Grund einer gewissen Wahrscheinlichkeit über das Leben Ihres Kindes zu entscheiden. Hat eine mögliche Behinderung Ihres Kindes für Sie keine Auswirkung, sollten Sie überlegen, ob Sie sich die Belastung eines Tests und das oft nervenzehrende Warten auf das Ergebnis ersparen. Manche Methoden bergen trotz alle Sorgfalt des durchführenden Arztes eine Gefahr der Verletzung des Ungeborenen bzw. einer Fehlgeburt. Verständlicherweise ist es für viele Menschen wichtig, Gewissheit zu haben. Überlegen Sie in Ruhe und sprechen Sie mit Ihrem Partner oder vertrauten Personen.

 

Stationäre Behandlungen, Cardiotographische Befunde

 

Stationäre Behandlungen

Findet während der Schwangerschaft ein Klinikaufenthalt statt, werden hier Datum, Klinik, Diagnose und Therapie vermerkt.

Kardiotokographische Befunde

 

 

Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen gehören ab der 28. Schwangerschaftswoche die Aufzeichnung der Herztöne des Kindes und der Wehentätigkeit (Kardiotokographie, Abkürzung: CTG) bei entsprechender Notwendigkeit (Indikation) dazu.

 

 

Ultraschall-Kontrolluntersuchungen

 

Werden bei den regulären Ultraschall-Screening-Untersuchungen Auffälligkeiten festgestellt, kann der Arzt weitere Ultraschalluntersuchungen veranlassen.

 

Abschlussuntersuchung/ Epikris

 

Der Mutterpass wird durch die  Geburt und Wochenbettuntersuchung abgerundet. Hier werden am Ende nochmals die Informationen über die Schwangerschaft, die Geburt, das Wochenbett und die frauenärztliche Untersuchung sechs - acht Wochen nach der Geburt zusammengefasst und dokumentiert. Hierin werden auch Angaben zur Vitalität und Entwicklung des Babys nach der Geburt festgehalten (APGAR-Test).

 

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
Frauenarztpraxis König Samedan / St. Moritz • © 2015-2017 by REDdemon Group